Bad Hersfeld sollte mit Rotenburg solidarisch sein, HKZ könnte gerettet werden

13.09.2020

Diejenigen, die das Klinikum/HKZ Desaster mit einer Vernichtung von 65 Mio €  und Defiziten  allein in 2019 im zweistelligem Mio € verursacht haben, haben nicht mehr das Recht, Zukunftsentscheidungen zu treffen. Dabei handelt es sich um den Landrat, um die 1. KB, um die Geschäftsführung und um die Vertreter mehrerer Kreistagsfraktionen. Sie sollten über Konsequenzen nachdenken.

Sie beziehen sich bei ihren Entscheidungen auf das Curacon-Gutachten. Nach den uns vorliegenden Informationen steht allerdings seitens der Gutachter im Gutachten wörtlich:

„Basis unserer Arbeiten ist das von der Geschäftsführung des Klinikums erstellte und uns vorgelegte Sanierungskonzept.“

D.h. das Gutachten ist ein reines Alibi. Die Geschäftsführung hat , sicherlich mit Zustimmung des Landrats und der 1. Kreisbeigeordneten als Vertreter des wichtigen Aufsichtsrates, die Ziele und Vorgehensweisen vorgegeben. Diese Faktenverdrehung ist unglaublich.

Deshalb ist im Gutachten auch mit keiner Silbe nach alternativen Lösungen gesucht worden. Dabei muss doch zwingend untersucht werden, ob es möglich ist,  dass die HKZ-Herzchirurgie und Kardiologie zusammen mit der adäquaten Abteilung des Klinikums gemeinsam im HKZ gebündelt werden kann. Im HKZ gibt es die Fachkompetenz und die Räumlichkeiten, auch wenn einiges saniert werden muss. Ausserdem gibt es bereits am HKZ eine hervorragende private Radiologie von Dr. Flicker und Partnern.

Dadurch könnte man auch auf  einen Teil der jetzt geplanten Neubauten am Klinikum verzichten und viel Geld sparen.

Ein solches Vorgehen wäre echte Solidarität und würde der Stadt Rotenburg helfen. Sie würde nicht allein gelassen. Und es würde vielen dortigen Mitarbeiter*Innen helfen, den Arbeitsplatz erhalten. Dies ist der Gegensatz zum bislang an den Tag gelegtem Raubtier-Kapitalismus des 20. Jahrhunderts.

Das Gutachten hat viele Mängel. So wird mit keinem Wort erwähnt wie

Dabei steht im mit Mängeln behaftetem Gutachten, dass ihre Sanierungsvorschläge mit positiven Ergebnissen ab 2025 „sehr ambitioniert“ sind.