U.B.H. fordert: Orthopädie muss in Bad Hersfeld bleiben

Presseerklärung 10/2017

„Wir sprechen uns vehement gegen eine Verlagerung der Orthopädie von Bad Hersfeld nach Rotenburg aus“, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Schülbe von den Unabhängigen Bürger Bad Hersfelds (U.B.H), ehemals langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat der Klinikum GmbH.

Die Orthopädie –in Bad Hersfeld- hat sich seit vielen Jahren bundesweit einen hervorragenden Namen gemacht, dank des erstklassigen Ärzte-und Pflegepersonals, dank der Lage im Kurpark und dank der Nähe zu einem Gross-Klinikum mit umfassender Versorgung.

Es wird bezweifelt, dass Patienten, die z.B. aus dem Grossraum Stuttgart kommen, einen Klinik-Standort in Rotenburg akzeptieren. Der Gesundheitsstandort Bad Hersfeld bietet einfach wesentlich mehr.

In Zweifel gezogen wird von der U.B.H. die Behauptung, dass immer älter werdende Orthopädie Patienten-Innen einen direkten Zugang zu einer Art Intensivstation benötigen, wie interessenbezogen behauptet wird. Das Bad Hersfelder Klinikum hat alle diesbezüglichen Fachbereiche.

Die U.B.H. vermutet, dass hinter dem jetzigen Ansinnen die Absicht besteht, geringe Patientenzahlen und leerstehende Gebäude im Rotenburger HKZ durch den Orthopädieumzug auszugleichen. Das darf aber kein Grund sein, einen langjährig hart erarbeiteten guten Ruf und eine gewachsene Struktur negativ zu verändern.

Die Stadt Bad Hersfeld hat immer Rücksicht genommen auf das Klinikum und auf die Orthopädie. Auch, um den Bad Hersfelder Gesundheitsstandort zu stärken. Die neuen Pläne belasten diese Bemühungen. Die U.B.H. wird dagegen auch parlamentarisch aktiv werden.